Bill Gates zum Ritter geschlagen
Microsoft-Gründer Bill Gates ist von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen worden. Er fühle sich sehr geehrt, sagte der 49-jährige US-Amerikaner nach der Zeremonie im Buckingham-Palast. Weil er kein britischer Staatsbürger ist, darf Gates sich nicht mit dem Titel Sir schmücken, kann seinem Namen jedoch die Buchstaben KBE anfügen - für “Knight Commander of the British Empire”.
Die Queen zeichnete Gates für sein wohltätiges Engagement auf der ganzen Welt und für seinen Beitrag zur High-Tech-Industrie in Großbritannien aus. Gates sagte, er sei stolz auf Microsofts “besondere Beziehung” zu Großbritannien. Das Vereinigte Königreich sei nach den USA das erste Land gewesen, in dem sich Microsoft niedergelassen habe. Die dort gesammelten Erfahrungen “waren bedeutend für unser internationales Wachstum”, sagte Gates.
Seine Gattin Melinda sagte nach dem Zusammentreffen mit Elizabeth II., sie hätten eine Menge Gesprächsthemen gehabt - angefangen von Gesundheitsproblemen in armen Ländern bis hin zu ihrem gemeinsamem Interesse an Reisen. In Sachen Computertechnologie schien die Königin aber nicht dieselbe Leidenschaft an den Tag zu legen wie ihr Gast. Alle Kinder benutzten Computer, zitierte Gates die Queen. Für sie selbst sei das Tippen allerdings nicht so selbstverständlich wie für die jüngere Generation.
Bereits im Januar letzten Jahres wurde bekannt das Gates den Ritterschlag Titel bekommen soll. Jedoch konnte erst jetzt ein Termin vereinbart werden der allen Seiten gepasst hat.